
Messeguide SAiMotion © Fraunhofer FIT
Informatik ist allgegenwärtig. Nicht nur im Alltag der Menschen, auch in der Wirtschaft. Fast alle Branchen nutzen die Rechenkapazitäten unzähliger Computer. Büros und Fabriken sind voll von Hard- und Software. Mehr als die Hälfte der Industrieproduktion und mehr als 80 Prozent der deutschen Exporte hängen von der Informations- und Kommunikationstechnik (IKT) ab.
Informatik schafft Arbeitsplätze. Ein Viertel aller Ausgaben für Forschung und Entwicklung in der Wirtschaft und ein Fünftel aller Patentanmeldungen entfallen auf die Informatik.
In Deutschland hat der Markt der Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) in diesem Jahr (2006) nach Angaben des Branchenverbandes Bitkom ein Volumen von 137 Milliarden Euro. Mit 4.3% Anteil an der gesamten Wertschöpfung des Landes und rund 750.000 Arbeitsplätzen liegt die IKT-Branche daher mittlerweile vor Fahrzeugbau und Maschinenbau und trägt ein Drittel des erwarteten Wirtschaftswachstums.
Die Bundesregierung fördert im IKT-Bereich mit großem Engagement die Entwicklung neuer Technologien und den Transfer von Forschungsergebnissen in marktfähige Produkte. Im Informatikjahr hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung gemeinsam mit der Wissenschaft und der Wirtschaft eine neues IKT-Förderprogramm erstellt. IT-Sicherheit und Robotik werden einige der neuen Schwerpunkte sein. Eine weltweit führende Stellung nimmt auch die wirtschaftsinformatische Forschung zur integrierten Unternehmenssoftware ein, aus der auch Weltmarktführer wie SAP entstanden sind.
Eine wichtige Rolle spielt die Robotik. Erst der hohe Grad an Automatisierung macht die deutsche Wirtschaft fit für den globalen Wettbewerb. Deutsche Forscherinnen und Forscher haben auf diesem Gebiet einen exzellenten Ruf. Sie arbeiten erfolgreich daran, die Automaten aus Stahl und Kunststoff immer leistungsstärker zu machen. Sie sichern damit die Zukunft des Technologie- und Wirtschaftsstandortes Deutschland.