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Das Informatikjahr - Wissenschaftsjahr 2006

3D-Litfasssäule in der der projizierte Gegenstand frei im Raum zu schweben scheint.

3D-Litfaßsäule © Fraunhofer FIRST

Das Wissenschaftsjahr 2006 stand im Zeichen der Informatik und ihrer Anwendungen. Es startete im Anschluss an das Einsteinjahr 2005 im Januar 2006 in Berlin und war eingebettet in die Wissenschaftsjahre, die seit dem Jahr 2000 die Faszination von Wissenschaft vermitteln wollen.

Grundgedanke war, dass Informatik überall ist: Wie kaum eine andere Wissenschaft durchdringt sie nahezu alle Bereiche unseres Lebens. Auch und gerade dort, wo es keiner sieht  versteckt in Telefonzentralen, Handys, Autos und Haushaltsgeräten  lenkt, reguliert, misst und warnt sie. Die Informatik ist das Herz der modernen Informationsgesellschaft. 

Die Informatik entwickelt sich in rasantem Tempo weiter und ermöglicht immer kleinere Produkte, immer schnellere Abläufe und ist damit für die zukünftige wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands von zentraler Bedeutung. Für viele Menschen bleibt die Informatik unsichtbar oder wird als techniklastige, abstrakte Wissenschaft verkannt. Noch stehen ihr insbesondere ältere Menschen und auch Frauen häufig distanziert gegenüber. Aber der Trend wendet sich: So wurden im Jahr 2005 erstmals mehr weibliche als männliche jugendliche Internet-Nutzer in Deutschland registriert. Und auch ältere Menschen nutzen das Internet zunehmend.

Ziel des Informatikjahres war es, die Neugier auf Informatik und das Interesse für die digitale Entwicklung in unserer Gesellschaft zu wecken. Mit den Themen Mobilität, Sicherheit, Gesundheit, Wohnen, Sport, Kommunikation, Kultur und Entertainment wurde beispielhaft gezeigt, wo und wie sehr die Informatik in unserem Alltag bereits präsent ist.

Schon heute müssen wir darüber nachdenken, welche Anwendungen der Informatik der Gesellschaft im 21. Jahrhundert bevorstehen. Wie stark greift die Informatik zum Beispiel in unseren privaten Lebensbereich ein? Welche Steuerungsfunktion übernimmt sie? Wie sehen digitale Visionen aus, und mit welchen Schattenseiten der Informatik sind wir konfrontiert? Die Themen

Das Informatikjahr regte zum Weiterdenken an und zeigte neue Chancen für Kommunikation, Kreativität, den digitalen Alltag und die Zukunft Deutschlands. 

Unterstützt von Bundesregierung, Wissenschaft, Wirtschaft und Kultur

Ambient Intelligence – Mobile Informationsversorgung © Fraunhofer FIT

Das Informatikjahr war das siebte in der Reihe der Wissenschaftsjahre, die das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) initiiert hat. Das Informatikjahr wurde gemeinsam mit der Initiative Wissenschaft im Dialog (WiD) und der Gesellschaft für Informatik (GI) sowie zahlreichen Partnern aus Wissenschaft, Wirtschaft und Kultur durchgeführt.

Die leitende Idee auch dieses Wissenschaftsjahres war es, auf informative, spannende und unterhaltsame Weise mit der breiten Öffentlichkeit Inhalte, Prozesse und Umsetzung von Wissenschaft zu diskutieren. Deshalb erfüllten die Aktivitäten und Maßnahmen im Informatikjahr bestimmte Kriterien: Das Thema wurde auf eine auch für den Laien verständliche Weise behandelt und die Veranstaltungen waren grundsätzlich kostenfrei oder zumindest kostengünstig zugänglich. 

Das Informatikjahr war ein Jahr zum Mitmachen, Vordenken und Nachfragen!

Label Dank Informatik